Tom Esser M.Sc.
Osteopath D.O. M.R.O.
und Heilpraktiker
Britischer Osteopath GOC
Mitglied von VOD/AAO/GOC

Publikationen

"Fühlende, sehende, wissende Hände"

Artikel aus der Zeitschrift "Lebenskraft" vom Februar 1998

 

In der Osteopathie wird davon ausgegangen, dass Struktur und Funktion eng miteinander verflochten sind. Wenn durch ein Trauma z.B. die knöcherne Struktur verschoben ist, verändert sich damit auch die Funktion der Nerven.
So kann bei einer Saugglocken- oder einer schwierigen, langwierigen Geburt das Hinterhauptbein des Schädels sich verformen und verschieben und damit die Funktion der Hirnnerven 9 - 12 eingeschränkt werden.

Daraus ergeben sich klassische Säuglingserkrankungen wie Probleme mit dem Saugen, übermäßiges Spucken und Schiefhals. Durch die "fühlenden, sehenden und wissenden Hände" eines erfahrenen Craniosacral-Therapeuten kann der Schädel wieder in seine optimale Struktur gebracht werden und somit eine gesunde Funktion wieder ermöglichen.

Vor einiger Zeit kam eine verzweifelte Mutter, deren Säugling vom Wickeltisch gefallen war und seitdem ständig spuckte, zu uns.
Sie hatte bereits viele Ärzte konsultiert, die ihrem Kind jedoch nicht helfen konnten.
Nach eingehender Untersuchung fanden wir heraus, dass der wichtige Verdauungsnerv, der Vagus, durch eine Verschiebung des Hinterhauptbeins eingeklemmt war.
Wir behandelten das Kind 3 x im Abstand von 10 Tagen und bereits nach der ersten Behandlung trat eine deutliche Besserung ein.
Nach der 3. Behandlung war die Ursache und damit das Symptom beseitigt.
Dieses Beispiel zeigt, dass durch die Wiederherstellung der Struktur die Funktion sich normalisiert.

Die Arbeit mit Kindern ist uns ein besonderes Anliegen und seit kurzem bieten wir im Institut für Craniopathie mehrere spezielle Kinderbehandlungs-Kurse für bereits geschultes Fachpublikum an.

Tom Esser M.Sc. Gründer und Leiter des OZKs

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